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  • Susanne Anderegg

Die Blauen Zonen

Dan Buettner, ein amerikanischer Journalist und Abenteurer, las vor zwanzig Jahren einen Artikel der WHO über die Menschen in Okinawa, die eine der höchsten Lebenserwartungen hatten - und machte sich auf in sein nächstes Abenteuer. Er flog nach Okinawa in Japan und begann die Lebens- und Essgewohnheiten der Bewohner*innen zu erforschen. Er kannte schon Studien, die belegten, dass Vererbung nur etwa 20 -30 % dafür verantwortlich sind, wie krank oder gesund wir sind. Auf einer Weltkarte markierten er und sein Team Okinawa und 4 andere Zonen, wo die Menschen sehr lange gesund leben, mit einem blauen Stift - daher der Name Blaue Zonen.

Diese sind:

Okinawa in Japan

Ikaria in Griechenland

Nicoya in Costa Rica

Sardinien

Loma Linda in Kalifornien

Diese Menschen, obwohl sie an unterschiedlichen Orten leben, haben ganz ähnliche Lebens- und Essgewohnheiten. Sie alle essen viel Gemüse und Hülsenfrüchte, viele vollwertige Kohlenhydrate und selten Fleisch und Käse, und wenn es Käse ist, keinen Kuhmilchkäse, sondern solchen aus Ziegen- oder Schafmilch. Sie essen nichts, das in Plastik verpackt ist. Alle sind bis ins hohe Alter körperlich aktiv und bilden enge soziale Gruppen.

Leider hat sich in den vergangenen Jahren das Leben in diesen Blauen Zonen verändert, da junge Menschen einen anderen Lebensstil wählen und nicht mehr essen, wie es ihre Grosseltern und Eltern tun und taten. Deshalb gibt es an diesen Orten vermehrt Zivilisationskrankheiten wie Krebs, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Alzheimer.

Wir aber können uns diese Menschen zum Vorbild nehmen und ähnliche Lebens- und Essgewohnheiten entwickeln und bis ins hohe Alter gesund bleiben.




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© 2020 by ESSEN ZUM GLÜCK, Patrick Werschler 

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