• Susanne Anderegg

IGF-1, der Wachstumsfaktor für Krebs

Aktualisiert: März 16

Februar ist nationaler Brustkrebs-Präventions-Monat in den USA. Dort ist auch diese ganze Bewegung entstanden, die sich mit den Frauen solidarisiert, die Brustkrebs haben. Das Symbol ist eine rosa Schleife. Ich finde diese Solidarität stark. Weshalb aber gibt es keine ähnliche Bewegung für Männer, die an Prostatakrebs leiden? Frauen und Männer scheinen offensichtlich unterschiedlich mit ihrer Krebserkrankung umzugehen.

Vergangenes Jahr sah ich ein Interview mit Dr. Kristi Funk, eine Brust-Krebs-Spezialistin, und war so beeindruckt von ihr, dass ich gleich ihr Buch las. Sie ist eine grosse Verfechterin von einem gesunden Lebensstil, der auf einer pflanzlichen Ernährung basiert. Sie warnt vor dem Wachstumsfaktor IGF-1, der in der Leber und im Fettgewebe hergestellt wird. Er kommt überwiegend in der Kuhmilch vor und ist natürlich im Käse sehr konzentriert. Kälbchen wachsen schnell und werden sehr gross. Wenn wir Erwachsene aber zu viel dieses Insulin-ähnlichen Hormons zu uns nehmen, wachsen andere Dinge in unserem Körper als Knochen oder Gelenke. Bei Jugendlichen kann das Hormon Akne auslösen und bei Erwachsenen Krebs. Brustkrebs ist nur wenig erblich bedingt, Dr. Funk nennt die Zahl 5 bis 10 Prozent. In Japan gab es bis vor etwa 10 Jahren kaum Brustkrebs, aber weil immer mehr westliche Nahrungsmittel (Fastfood) gegessen werden, ist die Zahl sehr gestiegen.

Dr. Funk sagt, dass es nie zu spät sei, den Lebensstil zu ändern, das könne man auch noch mit 70 machen.


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