• Susanne Anderegg

Wunderwurzel Kurkuma

Aktualisiert: 4. Dez 2020

Kurkuma haben sicher schon die meisten Menschen in Form eines Currys gegessen, denn diese Wurzel gibt dem Curry die starke gelbe Farbe mit dem Wirkstoff Curcumin. Ich selber liebe Currys seit ich ein Kind bin, mein Lieblingsessen war jahrelang Riz Casimir. Zum Glück habe ich später in indischen Restaurants richtiges Curry entdeckt, und seit einigen Jahren kann ich auch eines kochen. Aber wer kennt die frische Wurzel? Vor einigen Jahren fragte ich eine Frau in einem Laden, die einige dieser Wurzeln in ihren Korb legte, wie sie die denn essen würde. Sie sagte mir, sie reibe sie über einen gerieben Apfel und esse dies zum Frühstück. Das probierte ich gleich aus, aber wie ich so bin, ich wurde kreativer. Zum Frühstück bereite ich mir jetzt ein rohes Apfelmus mit frischem Kurkuma und Ingwer, getrockneten Ananas- und Mangostückchen, gebe noch gemahlenen Zimt und Kardamom hinzu. Nein, schwarzen Pfeffer vergesse ich meistens, dabei hilft der Pfeffer, dass mehr von den so gesunden Wirkstoffen der Kurkumawurzel aufgenommen wird. Wenn ich nichts Rohes mag, koche ich mir alle Zutaten zu einem Kompott, was auch sehr lecker ist.

Es gibt mittlerweile einige tausend medizinische Artikel über Kurkuma, die Wurzel ist also gut erforscht. Kurkuma kann Lungenkrankheiten verhindern oder behandeln, Krankheiten des Gehirns und einige Krebsarten wie Darmkrebs und Bauchspeicheldrüsenkrebs. Ausserdem hilft sie bei rheumatoider Arthritis und Ostheoarthritis und anderen entzündlichen Krankheiten wie Lupus und entzündliche Darmkrankheiten. Wie viel sollte man pro Tag essen? Ein Viertel Teelöffel gemahlene Wurzel reicht, wenn du sie frisch essen möchtest, dann vielleicht einen ganzen Teelöffel voll. Die rohe Wurzel hilft bei entzündlichen Krankheiten, während die getrocknete besser ist, die DNA zu schützen.

Kurkuma kannst du überall hinzufügen: in einen Smoothie, in indische oder arabische Gerichte, und mein Favorit: Broccoli mit gemahlenem Kurkuma, Pfeffer und Paprika bestreuen, leicht salzen, wenig Olivenöl darüber giessen und im Ofen überbacken. So isst auch die drei-jährige Ronja den Broccoli am liebsten.




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