REZEPTE

Salsa Bolognese - rein pflanzlich und keiner merkts!

Spaghetti Bolognese ist weltweit sicher eines der bekanntesten Gerichte. Mehr noch, es ist in den meisten Fällen mindestens mehrheitsfähig, eher jedoch heiss geliebt von Gross und Klein.


Zutaten
1 Zwiebel, fein gehackt
3-5 Knoblauchzehen gehackt (bei mir gibts auch gerne 6-8)
1 mittelgrosse Karotte, gerieben
15 dünn geschnittene Scheiben Stangensellerie
2 EL Tomatenpürée
1 EL Gemüsebouillon
1 Dose Pelati-Tomaten
250 gr Sojahack gekühlt oder 50 gr getrocknete Sojaschnetzel
12 Datteltomaten, mit Messer eingestochen1 Zweig Rosmarin oder einige Nadeln
Oregano (getrockent oder frisch)
Basilikum (wenn möglich frisch)
1 dl Rotwein zum Ablöschen


So geht’s
Knoblauch und Zwiebeln in wenig Olivenöl dünsten (nicht zu heiss),
geriebene Karotte, Stangensellerie und Sojahack darunter mischen und einige Minuten mitdünsten.
Bouillon und Tomatenpürée darunterrühren, alles mit Rotwein ablöschen und leicht einkochen lassen.
Schliesslich Gewürze, Datteltomaten (mit einem Messer eingestochen und Pelati dazutun und 20 bis 40 Minuten ohne grosse Hitze köcheln lassen.
Zwischendurch den Salzgehalt prüfen und mit wenig Pfeffer abschmecken.
Falls nötig noch etwas Wein und/oder Wasser zufügen.

Harira - Marokkanische Linsen/Tomatensuppe

Harira ist eine der beliebtesten Suppen Marokkos, besonders beim Fastenbrechen im Ramadan. Sie sättigt und wärmt gut. Jeder noch so trübe Novembertag lässt sich mit dieser Suppe retten. Garantiert.
Dieses Rezept macht vier Menschen glücklich.

Zutaten
1 Zwiebel & 3 Knoblauchzehen
1 Büchse Pelati
1/2 TL Kumin, gemahlenen Ingwer, Paprika
1 TL gemahlenen Zimt und Kurkuma
150 gewaschene rote Linsen
300 dl Wasser
1 kleine Büchse Kichererbsen
am Schluss 1 EL Mehl
1/2 EL  Tomatenmark
1 Bund Peterli oder Koriander
Salz nach Belieben

So gehts
Zwiebel und Knoblauchzehen fein hacken und in wenig Rapsöl andünsten
dann alle Zutaten hinzu fügen und kochen lassen
nach 15 Minuten Mehl, Tomatenmark und Salz hinzufügen, gut umrühren
und am Schluss die fein geschnittenen Kräuter auf die Suppe geben.

Mein Lieblingssalat

Diesen Salat esse ich seit dem Frühling mehrmals pro Woche, so sehr liebe ich ihn. Er macht mich satt und glücklich und ich weiss, dass er alles enthält, damit ich gesund bleibe. Was genau an diesem Salat so gesund ist, kannst du im Blog lesen.
Ich gebe keine Mengenangabe, denn du kannst selber bestimmen, wieviel du wovon hinzufügen möchtest. Du brauchst für dich selber eine grosse Schüssel, die du mit Folgendem füllst:

Zutaten
grüner Salat, gewaschen
Löwenzahn, fein geschnitten
Kräuter wie Oregano, Pfefferminze, Salbei, Basilikum, Zitronenmelisse, fein geschnitten
Frühlingszwiebel, fein geschnitten
Rotkohl oder Broccoli, gewürfelt
Tomaten, gewürfelt
geraffelte Rüebli oder gebackene Süsskartoffel
Soja- oder andere Bohnen, Büchse oder selber gekocht (vorher über Nacht einweichen und dann 1-2 Stunden köcheln lassen
geräucherter Tofu, gewürfelt
Baumnüsse (über Nacht einweichen, dann auf einem Papier trocknen lassen)
Kimchi, selbst gemacht oder gekauft (sollte roh sein!)

Dressing
2 -3 EL Tahin mit Saft 1 Zitrone und 1/2 TL Miso vermischen,
eventuell etwas klein geschnittenen Knoblauch dazu geben.

Dazu passt ein Fladenbrot aus Buchweizenmehl oder ein Stück Pumpernickel.

Spinat-Lauch-Kuchen mit Quitten und Chilis

Gemüsekuchen sind immer eine gute Idee, sie eignen sich als Mittagessen
mit einem Salat oder als leichtes Abendessen.
Für vier hungrige Menschen:

Zutaten
Teig
200 g helles Dinkelmehl
200 g Vollkorndinkelmehl
2 TL Backpulver
knapp 1/2 TL Meersalz
1 dl Olivenöl
etwas Wasser

Füllung
2-3 Stangen Lauch
300 g frischer Spinat
1 rote Chilischote (mehr oder auch weniger,
   auf jeden Fall die Kerne entfernen!)
1 Quitte
16 Cherrytomaten

Guss
40 ml Soja- oder Haferrahm
30 g Maizena
etwas Salz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
etwas Kumin

So gehts
Backofen auf 180 °C vorheizen
Mehl, Backpulver, Salz und Olivenöl mit 70 ml Wasser zu einem Mürbeteig verarbeiten, kalt stellen.
Quitte in dünne Schnitze schneiden und wenige Minuten weich garen
Spinat kurz blanchieren, damit er zusammenfällt.
Lauch putzen, waschen und in feine Ringe schneiden,
Chilischote (so viel man will und verträgt) ohne Kerne in dünne Ringe schneiden
Lauch und Chili dann in Olivenöl kurz anbraten.

Ein Blech (26-28 cm) einfetten und mit dem Teig belegen, die Seiten am Rand hoch drücken.
Die Lauch/Chili-Mischung auf dem Teig verteilen, dann den Spinat darüber verteilen, mit etwas Salz und Kumin bestreuen. Jetzt die Quittenschnitze und die halbierten Cherrytomaten zuoberst auf die Masse legen und mit Pfeffer aus der Mühle bestreuen.
Schliesslich eine Mischung aus Soja- oder Haferrahm und Maizena machen und sorgfältig über die ganze Tarte leeren und 40 Minuten backen.
Die Tarte kann heiss oder lauwarm serviert werden. Auch kalt schmeckt sie gut.

Grünes Thai Curry mit gerösteten Cashews

Ein solches Curry habe ich in Thailand an einem kleinen Strand erhalten - frisch gekocht von einem Fischerboot, das zur Mittagszeit ankam und ein Vegi-Menü und ein Poulet-Gericht anbot.
Thai curries sind sehr würzig und leichter als indische. Die Schärfe kann individuell angepasst werden.
Zutaten
 1 Zwiebel
5 Knoblauchzehen
1 mittlere Aubergine (oder mehrere runde Thai-Auberginen)
1 rote Paprika
1 Pfefferschote
Thai-Basilikum (falls nicht vorhanden italienischer Basilikum)
Wenn erhältlich einige Kaffir Lime-Blätter
2 EL Green Curry Paste aus Glas 
      (im Blender selbst gemacht aus:
      2 EL fein geschnittenes Zitronengras, 1 TL Koriander, 1 EL Galgantwurzel, 
      1 grüne Pfefferschote, 1 Knoblauchzehe, 1 kleine Schalotte, etwas Salz 
      oder Sojasauce, einige Thai-Basilikum Blätter)
3 dl Kokosmilch
3 EL Sojasauce oder wenig Salz
ca 120 gr Tasse brauner Reis (Achtung: Kochzeit beachten, 
     evtl. vorher einige Stunden einweichen)
100 gr Cashews


So gehts
 Reis gut waschen, je nach Kochzeit vorher in Wasser einweichen und kochen
 Green Curry Paste vorher zubereiten, alle Zutaten im Blender mixen)ws
 Cashews anrösten und zur Seite stellen.
 Zwiebeln, Knoblauch, Pfefferschoten kurz anbraten
Auberginen und Paprika in mundgerechte Stücke schneiden und 
5 Minuten in wenig Kokosöl anbraten, dann Hitze reduzieren, Gewürze 
(Basilikum, Kaffir Lime, Curry Paste untermischen und 
Kokosmilch hinzugeben; 15 Minuten köcheln lassen. 
Evtl mehr Kokosmilch hinzugeben.

Anrichten
Eine Teetasse mit Reis füllen und auf den Teller stürzen.
Gemüse und Sauce darum herum schöpfen und mit einigen
Thai Basilikum-Blättern dekorieren, Cashews darüber streuen.

© 2020 by ESSEN ZUM GLÜCK, Patrick Werschler 

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